
Eine Fortbildung ist durchgeführt, die Teilnehmenden waren da – und dann beginnt die eigentliche Arbeit: Antrag, Nachweis, Zertifikat, Übertragung. Für Fachgesellschaften ist das ein erheblicher Teil des Aufwands.
Akkreditierungsantrag stellen. Teilnahmelisten führen. CME-Zertifikate erzeugen und versenden. Punkte melden. Nachfragen beantworten, wenn etwas fehlt. Jeder Schritt ist für sich klein – in Summe binden sie Personal, das anderswo fehlt.
Die letzte Meile ist die fehleranfälligste: Ein Zertifikat, das nie ankommt oder nicht auffindbar ist, existiert für die Fachärztin praktisch nicht. Wenn Zertifikate nach Abschluss automatisch erstellt und im Profil abgelegt werden, entfällt nicht nur Aufwand – es entfällt eine ganze Kategorie von Rückfragen. Genau diese Reibung hält Ärztinnen und Ärzte von Fortbildung ab.
Wo der Prozess strukturiert läuft, ist die Einhaltung der Verbandsrichtlinien nicht mehr eine Frage der Sorgfalt einzelner Personen, sondern eine Eigenschaft des Systems.
Der administrative Teil der Fortbildung schafft keinen fachlichen Wert – er ist nur notwendig. Genau solche Arbeit gehört automatisiert. Wie sich das Angebot zusätzlich finanzieren lässt, lesen Sie hier.