
Ärztinnen und Ärzte haben kein Mengenproblem. Angebote für medizinische Fortbildung gibt es reichlich. Was fehlt, ist die Passung zur klinischen Realität.
Zwischen Patientinnen und Patienten, Visite, Dokumentation, Notfällen und knapper Zeit wird Fortbildung für Ärzte schnell zur Verwaltungsaufgabe. Der typische Ablauf sieht so aus:
Sechs Schritte, von denen kein einziger etwas mit Medizin zu tun hat. Das sollte nicht der Standard sein.
Wer möchte, dass sich Fachärztinnen und Fachärzte mit CME beschäftigen, muss über Inhalt und Akkreditierung hinausdenken. Die entscheidenden Fragen sind banal und werden trotzdem selten gestellt:
Und vor allem: Reduziert die Fortbildungsplattform Reibung – oder erzeugt sie neue? Wer diese Frage ernst nimmt, landet schnell bei der Erkenntnis, dass Videokonferenz-Tools wie Zoom und Teams dafür nicht gebaut sind.
Über doclift stehen heute mehr als 500 CME-Webinare mit Credits auf einer verbundenen Plattform zur Verfügung – kostenfrei und zertifiziert. Der Anspruch dahinter ist bewusst unspektakulär: Fortbildung soll einfacher zu konsumieren, abzuschliessen und zu dokumentieren sein.
CME sollte sich nicht wie Verwaltung anfühlen, sondern wie Fortschritt. Der Hebel dafür liegt selten im Curriculum. Meistens liegt er in den sechs Schritten drumherum.