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Fortbildungen

Kostenlose CME-Fortbildungen von Universitätskliniken – wo ist der Haken?

doclift Redaktion
June 28, 2026
Kostenlose CME-Fortbildungen von Universitätskliniken – wo ist der Haken?

Auf doclift sind die Fachveranstaltungen CME-zertifiziert und für Teilnehmende kostenfrei. Die berechtigte Frage lautet: Wie geht das auf?

Was tatsächlich angeboten wird

Ein Blick ins Programm zeigt die Bandbreite: ein Kolloquium zu Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsspitals Zürich. Neurofeedback bei Depression aus dem Universitätsklinikum Heidelberg. Ein Neurologie-Symposium für Grundversorger der Universitätsklinik Balgrist. Fatigue und Long Covid vom Kantonsspital St. Gallen.

Das sind keine Restposten, sondern reguläre Lehrformate universitärer Häuser – mit Credits zwischen 2 und 9 Punkten. Die vollständige Liste der Partnerkliniken zeigt, wer dahintersteht.

Warum die Kliniken mitmachen

Für die Häuser ist Reichweite der Gegenwert. Eine Fortbildung, die ohnehin stattfindet, erreicht statt dreißig Personen im Hörsaal ein Vielfaches – ohne Zusatzaufwand. Das stärkt das Fachprofil und wirkt auf Zuweisungen und Rekrutierung.

Wer bezahlt dann?

Die Teilnehmerin ist in diesem Modell nicht das Produkt, sondern der Grund, warum es funktioniert: Ohne Fachpersonen keine Reichweite – und ohne Reichweite kein Wert für alle anderen Beteiligten.

Der ehrliche Haken

Kostenfrei heißt nicht bedingungslos. Wer teilnimmt, ist registriert und erzeugt Nutzungsdaten. Entscheidend ist deshalb, wie transparent damit umgegangen wird – nicht, ob es passiert.

Fazit

Der Zugang zu universitärer Lehre soll nicht am Budget scheitern. Das ist kein Almosen, sondern ein Tausch: Wissen gegen Reichweite. Die nächsten Termine finden Sie in unserer Monatsübersicht.